Motivierende Gesprächsführung

Warum hört mir keiner zu?

In sozialen Berufen findet man sich immer wieder Menschen gegenüber, die scheinbar in mangelnder Leistungsbereitschaft und Motivationslosigkeit gefangen sind. In Gesprächssituationen werden die Menschen dann oft als blockiert und widerständig erlebt. In diesen Situationen verpuffen Ermahnungen und Sanktionen meist wirkungslos.

Worum geht es?

Motivierende Gesprächsführung wurde von William R. Miller und Stephen Rollnick auf der Grundlage der klientenzentrierten Gesprächsführung entwickelt und geht von der Annahme aus, dass Menschen nicht änderungsresistent sondern ambivalent sind. Zentrale Aufgabe ist es dabei, die im Menschen vorhandene intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung durch Herausarbeiten und Auflösen von Ambivalenzen auszubauen.

Motivierende Gesprächsführung unterstützt dabei das „Nachdenken über eine Änderung“ und die „Entscheidung für eine Änderung“. Besonders gewürdigt wird dabei die Tatsache, dass es gute Gründe für, aber auch gegen eine Verhaltensänderung gibt. Diese Würdigung ist notwendig, damit die Person zum Fürsprecher der eigenen Veränderung werden kann.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Basisseminares:

  • Einführung in die theoretischen Grundlagen

  • Vorstellung der vier Prinzipien

  • Kennenlernen der Interventionsstrategien

  • Einübung der Basismethoden

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