Kurshalten in stürmischen Gewässern – Resilienztraining

Seminartag für Mitarbeitende in Belastungs- und Krisensituationen

Das Arbeitsleben hat sowohl an Geschwindigkeit als auch an Komplexität zugenommen, und damit ist die Gefahr der Stressbelastung erheblich gestiegen. Zusätzlich kann gerade die Arbeit mit Menschen in Belastungs- und Krisensituationen emotional kräftezehrend sein. Der Druck der Arbeitssituation wirkt sich dann mitunter auch auf die persönlichen Beziehungen und in anderen, manchmal sogar privaten Lebensbereichen aus.  Eine Möglichkeiten dem entgegenzuwirken ist die Aktivierung körperlicher und psychischer Ressourcen und die bewußte Förderung der eigenen Resilienz. Bei dem Seminar geht es um das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft. In einem theoretischen Input wird grundlegendes Wissen über die Entstehung und die Folgen von psychischer Überlastung sowie sekundärer Traumatisierung gegeben. Sie erhalten Impulse, Reflexionshilfen und Anregungen. Es werden Übungen zur Stärkung der Resilienz vorgestellt und ausprobiert. Ziel des Seminars ist es, ‚Navigationshilfen‘ aufzuzeigen zum Kurshalten in stürmischen Gewässern.

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Motivierende Gesprächsführung

Warum hört mir keiner zu?

In sozialen Berufen findet man sich immer wieder Menschen gegenüber, die scheinbar in mangelnder Leistungsbereitschaft und Motivationslosigkeit gefangen sind. In Gesprächssituationen werden die Menschen dann oft als blockiert und widerständig erlebt. In diesen Situationen verpuffen Ermahnungen und Sanktionen meist wirkungslos.

Worum geht es?

Motivierende Gesprächsführung wurde von William R. Miller und Stephen Rollnick auf der Grundlage der klientenzentrierten Gesprächsführung entwickelt und geht von der Annahme aus, dass Menschen nicht änderungsresistent sondern ambivalent sind. Zentrale Aufgabe ist es dabei, die im Menschen vorhandene intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung durch Herausarbeiten und Auflösen von Ambivalenzen auszubauen.

Motivierende Gesprächsführung unterstützt dabei das „Nachdenken über eine Änderung“ und die „Entscheidung für eine Änderung“. Besonders gewürdigt wird dabei die Tatsache, dass es gute Gründe für, aber auch gegen eine Verhaltensänderung gibt. Diese Würdigung ist notwendig, damit die Person zum Fürsprecher der eigenen Veränderung werden kann.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Basisseminares:

  • Einführung in die theoretischen Grundlagen

  • Vorstellung der vier Prinzipien

  • Kennenlernen der Interventionsstrategien

  • Einübung der Basismethoden

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Motivierende Kurzintervention im Elterngespräch

Wie sage ich es den Eltern? 

Ziel des Seminars ist es, bisher schwer erreichbare Eltern anzusprechen und mit kurzen Interventionen einen motivierenden Dialog einzuleiten. Das Seminar will auch ermutigen, Alltagssituationen und Gesprächsanlässe gelassen und kompetent zu nutzen.

Worum geht es?

Mitarbeiter in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sind darauf angewiesen, dass sie erfolgreich mit Eltern kommunizieren. Dabei erleben sie in ihrem Berufsalltag oft entmutigende, frustrierende oder scheinbar aussichtslose Gespräche mit Eltern. Diese Gespräche fallen schwer und hinterlassen manchmal Ratlosigkeit und Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Wie kann trotzdem verhindert werden, dass Eltern blockiert sind und scheinbar in den Widerstand gehen? Wie können Eltern zur Mitarbeit an der Verbesserung der Situation ihrer Kinder gewonnen werden?
Die Methode ‚Motivierende Gesprächsführung’ basiert einerseits auf den Erkenntnissen der klientenzentrierten Gesprächsführung und andererseits  auf der Haltung, dass Menschen nicht ’nicht wollen‘, sondern es gute Gründe gibt, warum sie im Moment nicht können. Diese Art der Gesprächsführung und die Haltung soll dabei unterstützen, das Gegenüber für ein Miteinander zu gewinnen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • eine Einführung in die Grundregeln der motivierenden Gesprächsführung

  • Übungen zur Gestaltung schwieriger Gesprächssituationen

  • Hilfen zum Einstieg ins Gespräch und zur Formulierung realistischer nächster Schritte

Die nächste Fortbildung findet in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung der Hochschule Neubrandenburg statt.

Termin: 22. + 23. 10. 2018; Ort: Neubrandenburg; Mehr Informationen!

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Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

GFK- die Sprache des Friedens nach M. Rosenberg

Als Sprache des Friedens ist die GFK nach Dr. Marshall Rosenberg weltweit verbreitet.  Trotzdem gehören Konflikte zu unserem beruflichen und privaten Alltag. Dabei frustrieren vor allem die unterschwelligen bzw. stagnierenden Konflikte. Kann die GFK daran etwas ändern?

Worum geht es?

Das Konzept der GFK wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt und ist in Deutschland stark verbreitet. Ziel der GFK ist es, eine wertschätzende Beziehung zum Gegenüber aufzubauen, die mehr Kooperation und Vertrauen im Miteinander zu ermöglichen. GFK versteht sich als ein Weg zu mehr Verständnis und Einfühlsamkeit im Alltag. Voraussetzung dafür ist es, dass Menschen einander empathisch zuhören und die Bedürfnisse und Gefühle, die hinter Konflikten stehen erkennen und klar zu formulieren lernen.  Ziel des Seminars ist es, durch praktische Übungen, exemplarisch die Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen zu erweitern. Es handelt sich um ein Grundlagenseminar mit Workshop-Charakter, das einen Überblick über die Bestandteile der GFK geben will und erste praktische Erfahrungen in der Einübung der 4 Schritte der GFK ermöglicht. Es dienen Konfliktsituationen aus dem Alltag als Übungsgrundlage an denen neue Lösungswege ausprobiert werden können. Die Arbeitsweise ist prozessorientiert.

 

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Teamarbeit – Zusammenarbeit gestalten im Ehrenamt

Toll Ein Anderer Macht’s“ – kommt Ihnen diese Aussage über Teamarbeit bekannt vor? Haben auch Sie manchmal das Gefühl, dass die ganze Arbeit an Ihnen ‚kleben’ bleibt? Aber warum ist das so? Was läuft da schief?

In dem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, wie Sie die anderen Mitstreiter_innen beteiligen und sich die Verantwortung und Arbeit auf viele Schultern verteilen könnte. Dazu wollen wir uns mit den persönlichen und institutionellen Vorrausetzungen für gute Teamarbeit beschäftigen. Gemeinsam suche wir Antworten zu den Fragen: Wie möchte ich im Ehrenamt arbeiten? Was möchte ich lieber alleine machen und was lieber zusammen mit anderen und wie kann dies gelingen?

Zusammenarbeit im Team soll im Ehrenamt eine Bereicherung sein. Diese Bereicherung an Begegnung und Erfahrung, am gemeinsamen sich auf den Weg machen, am entdecken der eigenen kleinen Schwächen und großen Stärken in der Teamarbeit, soll Ziel des Seminars sein.

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‚La Mannschaft’ – Wie Teamarbeit gelingen kann

Seit der Fußballweltmeisterschaft 2014 gibt es eine neues deutsches Wort im internationalen Sprachgebrauch ‚Mannschaft’. Was war das Geheimnis, dass international beeindruckte und die deutsche Mannschaft zu diesem Erfolg brachte? Gab es einen Unterschied der zum Erfolg führte?
Im Sport ist es die Mannschaft, in der Arbeitswelt ist es das Team. Wie kann erfolgreiche Teamarbeit entstehen und gefördert werden?
Jedes Team ist eine Gruppe aber nicht jede Gruppe ist ein Team. Teamarbeit ist keine formale Beschreibung sondern ein Qualitätsmerkmal. Ein Team ist so stark wie die Summe seiner Fähigkeiten und nicht so schwach wie sein schwächstes Glied. Dieses Ziel stellt eine besondere Herausforderung für die Teamarbeit dar. Um es zu erreichen, benötigt man besondere Bedingungen und Ressourcen. Aber welche sind diese und woher bekommt man sie?

Ziel des Seminars ist es, der guten Teamarbeit ein Stück näher zu kommen. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Was sind die Vorrausetzungen für gute Teamarbeit und wie können sie befördert werden? Wie möchte ich selber in einem Team arbeiten und welcher Teamtyp bin ich?
Wie kann der Teamprozess befördert werden und wie wird verhindert, dass Teamarbeit wieder ‚einschläft’? Am Ende des Seminars soll Ihnen der nächste Handlungsschritt zur guten Teamarbeit deutlich sein.

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