Miteinander reden statt übereinander sprechen – Kommunikation in schwierigen Situationen

Seminartag und Praxisberatung für ehrenamtlich Aktive

Gute Gespräche beflügeln uns. Sie schaffen Klarheit, geben Impulse, zeigen Lösungen auf, machen Mut, stärken die Beziehung. Ob in der eigenen Familie, mit Kliente*innen oder deren Angehörigen: eine gekonnte Gesprächsführung ist zentral wichtig für das Gelingen von Kommunikation. Manche Gespräche allerdings bereiten Kopfzerbrechen: Probleme anzusprechen, Kritik zu äußern, Konflikte zu moderieren. Und Gespräche, bei denen man sich scheinbar buchstäblich im Kreis dreht oder in einer Sackgasse steckt – wenn mansich verwirrt, ausgenutzt, hilflos, ärgerlich oder sonst irgendwie unwohl fühlt. In schwierigen Situationen mit einem guten Gefühl gelingende Gespräche zu führen, dafür soll dieses Seminar Impulse geben.

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre weitergehenden Fragen. Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Kurshalten in stürmischen Gewässern – Resilienztraining

Seminartag für Mitarbeitende in Belastungs- und Krisensituationen

Das Arbeitsleben hat sowohl an Geschwindigkeit als auch an Komplexität zugenommen, und damit ist die Gefahr der Stressbelastung erheblich gestiegen. Zusätzlich kann gerade die Arbeit mit Menschen in Belastungs- und Krisensituationen emotional kräftezehrend sein. Der Druck der Arbeitssituation wirkt sich dann mitunter auch auf die persönlichen Beziehungen und in anderen, manchmal sogar privaten Lebensbereichen aus.  Eine Möglichkeiten dem entgegenzuwirken ist die Aktivierung körperlicher und psychischer Ressourcen und die bewußte Förderung der eigenen Resilienz. Bei dem Seminar geht es um das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft. In einem theoretischen Input wird grundlegendes Wissen über die Entstehung und die Folgen von psychischer Überlastung sowie sekundärer Traumatisierung gegeben. Sie erhalten Impulse, Reflexionshilfen und Anregungen. Es werden Übungen zur Stärkung der Resilienz vorgestellt und ausprobiert. Ziel des Seminars ist es, ‚Navigationshilfen‘ aufzuzeigen zum Kurshalten in stürmischen Gewässern.

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Selbststärkung für Aktive in der Flüchtlingshilfe

Seminartag und Praxisberatung für Aktiven in der Flüchtlingsarbeit

Die Arbeit in der Flüchtlingshilfe kann emotional sehr belastend sein. Bei dem Seminar geht es um das Aufzeigen von Möglichkeiten der Verhinderung der sekundären Traumatisierung und zur Selbststärkung. In der begleitenden Praxisberatung bieten wir die Gelegenheit, eigene Erlebnisse zu reflektieren, zu besprechen und sich Handlungsalternativen zu erarbeiten. Ein weiteres Ziel der Praxisberatung ist es, eine sichere zugewandte Haltung mit der notwendigen Distanz zu bewahren.

GERNE BEANTWORTEN WIR IHNEN IHRE WEITERGEHENDE FRAGEN. BITTE ZÖGERN SIE NICHT, UNS ZU KONTAKTIEREN.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Seminartag und Praxisberatung für Fachkräfte, die mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen arbeiten

Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Angehörige reisen, haben ein besonderes Schicksal. Die Arbeit mit diesen Kindern und Jugendlichen stellt Fachkräfte in der Betreuung und Verwaltung vor vielschichtige und hohe Anforderungen. Windlicht e.V. möchte auf diesen Bedarf reagieren und bietet Fachkräften aus der Jugendhilfe und der Verwaltung einen Seminartag mit anschließender Praxisberatung an.
In dem vorgeschalteten Seminartag erhalten Sie grundständige Informationen zu:

• Situationsbeschreibung und Abgrenzung/Definition
• Clearingverfahren und Rechte
• Aufenthaltsstatus und Perspektive

In der sich anschließenden Praxisberatung bieten wir Ihnen die Gelegenheit, ihre Arbeitspraxis zu reflektieren, emotional belastende Erlebnisse zu besprechen und sich Handlungsalternativen zu erarbeiten. Ein weiteres Ziel der Praxisberatung ist es, eine sichere zugewandte Haltung mit der notwendigen professionellen Distanz zu bewahren. Für die Praxisberatung empfehlen wir einen Umfang von vier oder mehr Terminen.

Referentin:    Susanne Theilmann                                                                                      

Diplom Interkulturelle Pädagogin, Systemische Beraterin, Mediatorin, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Forschungsarbeiten zu Herausforderungen in der Migrationssozialarbeit

Praxisberatung:    Margitta Kupler                            

Diplom Sozialarbeiterin (FH), Supervisorin (DGSv), Mediatorin (BM,) Anerkannte Trainerin für Motivierende Gesprächsführung (MI), Traumazentrierte Fachberaterin/Traumapädagogin (ib),  langjährige Erfahrung in vielfältigen Reflexions- und Beratungskontexten

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Insoweit erfahrene Fachkraft – Kinderschutz

„Insoweit erfahrene Fachkraft“ gemäß §§ 8a SGB VIII Abs. 4, 8b Abs. 1 SGB VIII und § 4 Abs. 2 KKG

Die detaillierte Aufarbeitung öffentlich gewordener Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung führten zur Verabschiedung des besonderen Schutzauftrages § 8a SGB VIII, der am 01.10.2005 in Kraft trat. Im Zuge der Weiterentwicklung des SGB VIII (KICK – Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz) und des Inkrafttretens des Bundeskinderschutz- gesetzes zum 01.01.2012 ist der Schutzauftrag noch eindeutiger gefasst worden. Der Schutzauftrag konkretisiert die Verantwortungsgemeinschaft im Bereich des Kinderschutzes zwischen öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und beschreibt einen verbindlichen Handlungsverlauf, wie Fachkräfte in Einrichtungen und Institutionen unter Einbeziehung von Eltern und Kindern/Jugendlichen mit dem Ziel einer Gefährdungsabwendung zusammenarbeiten müssen. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sollen Gefährdungen anhand von Indikatoren erkennen und sie in ihrem Bezug zu Eltern und Kindern einschätzen. Ziel der Beziehungsaufnahme ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Problemsicht und das Hinwirken auf geeignete Hilfen zum Schutz des Kindes. Über Vereinbarungen mit Trägern und Einrichtungen, die Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, soll sichergestellt werden, dass deren Fachkräfte ihren spezifischen Schutzauftrag eigenständig wahrnehmen und hierzu eine „Insoweit erfahrene Fachkraft“ (IseF) beratend hinzuziehen. Erst wenn die Möglichkeiten seitens des Trägers nicht ausreichen, eine Gefährdung abzuwenden, soll das Jugendamt hinzugezogen werden (§8a Abs.4 SGB VIII). Mit Vorgabe der §§4 KKG und 8b SGB VIII sind die möglichen Beratungsansprüche und Beratungskontexte erweitert worden. Sie betreffen nun auch Systeme außerhalb der Jugendhilfe (u.a. Schule und Gesundheitswesen).

Windlicht steht Ihnen als Kooperationspartner in der Rolle der „Insoweit erfahrene Fachkraft“ zur Verfügung. Wir beraten bei der Umsetzung des Schutzauftrages, sorgen für die Einhaltung der fachlichen Standards, stärken und fördern Ihre Fachkräfte methodisch für mehr Sicherheit bei der Gestaltung des Hilfeprozesses.

Als Qualifikation halten wir Verfahrenspflegschaft (Anwaltschaft des Kindes), Mediation und Supervision vor. Wir können zusätzlich auf langjährige berufliche Erfahrung in Kinder- und Jugendhilfe sowie Schule in Beratungskontexten verweisen.

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