Motivierende Gesprächsführung

Warum hört mir keiner zu?

In sozialen Berufen findet man sich immer wieder Menschen gegenüber, die scheinbar in mangelnder Leistungsbereitschaft und Motivationslosigkeit gefangen sind. In Gesprächssituationen werden die Menschen dann oft als blockiert und widerständig erlebt. In diesen Situationen verpuffen Ermahnungen und Sanktionen meist wirkungslos.

Worum geht es?

Motivierende Gesprächsführung wurde von William R. Miller und Stephen Rollnick auf der Grundlage der klientenzentrierten Gesprächsführung entwickelt und geht von der Annahme aus, dass Menschen nicht änderungsresistent sondern ambivalent sind. Zentrale Aufgabe ist es dabei, die im Menschen vorhandene intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung durch Herausarbeiten und Auflösen von Ambivalenzen auszubauen.

Motivierende Gesprächsführung unterstützt dabei das „Nachdenken über eine Änderung“ und die „Entscheidung für eine Änderung“. Besonders gewürdigt wird dabei die Tatsache, dass es gute Gründe für, aber auch gegen eine Verhaltensänderung gibt. Diese Würdigung ist notwendig, damit die Person zum Fürsprecher der eigenen Veränderung werden kann.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Basisseminares:

  • Einführung in die theoretischen Grundlagen

  • Vorstellung der vier Prinzipien

  • Kennenlernen der Interventionsstrategien

  • Einübung der Basismethoden

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre weitergehenden Fragen. Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Motivierende Kurzintervention im Elterngespräch

Wie sage ich es den Eltern? 

Ziel des Seminars ist es, bisher schwer erreichbare Eltern anzusprechen und mit kurzen Interventionen einen motivierenden Dialog einzuleiten. Das Seminar will auch ermutigen, Alltagssituationen und Gesprächsanlässe gelassen und kompetent zu nutzen.

Worum geht es?

Mitarbeiter in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sind darauf angewiesen, dass sie erfolgreich mit Eltern kommunizieren. Dabei erleben sie in ihrem Berufsalltag oft entmutigende, frustrierende oder scheinbar aussichtslose Gespräche mit Eltern. Diese Gespräche fallen schwer und hinterlassen manchmal Ratlosigkeit und Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Wie kann trotzdem verhindert werden, dass Eltern blockiert sind und scheinbar in den Widerstand gehen? Wie können Eltern zur Mitarbeit an der Verbesserung der Situation ihrer Kinder gewonnen werden?
Die Methode ‚Motivierende Gesprächsführung’ basiert einerseits auf den Erkenntnissen der klientenzentrierten Gesprächsführung und andererseits  auf der Haltung, dass Menschen nicht ’nicht wollen‘, sondern es gute Gründe gibt, warum sie im Moment nicht können. Diese Art der Gesprächsführung und die Haltung soll dabei unterstützen, das Gegenüber für ein Miteinander zu gewinnen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • eine Einführung in die Grundregeln der motivierenden Gesprächsführung

  • Übungen zur Gestaltung schwieriger Gesprächssituationen

  • Hilfen zum Einstieg ins Gespräch und zur Formulierung realistischer nächster Schritte

Die nächste Fortbildung findet in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung der Hochschule Neubrandenburg statt.

Termin: 22. + 23. 10. 2018; Ort: Neubrandenburg; Mehr Informationen!

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